Motivationsschreiben Beispiel für Grafiker/in

Motivationsschreiben als Grafiker/in in der Schweiz. Vollständiges Beispiel mit Portfolio-Tipps, Designkennzahlen & ADC-Auszeichnungen. Aufbau, XYZ-Formel & häufige Fehler.

Beispiel eines professionellen Motivationsschreibens als Grafiker/in für den Schweizer Arbeitsmarkt mit konkreten Designkennzahlen und Portfolio-Verweis

Warum ein gutes Motivationsschreiben als Grafiker/in entscheidend ist

In der Grafikdesign- und Kreativbranche zeigt dein Portfolio, was du gestalterisch kannst — aber das Motivationsschreiben zeigt, wer du bist und wie du denkst. Viele Designer/innen unterschätzen das Motivationsschreiben und senden ein generisches Anschreiben ab, das überall hätte passen können. Dabei ist gerade in Agenturen das Motivationsschreiben deine erste gestalterische Entscheidung: Es muss präzise, zielgerichtet und durchdacht wirken — genau wie deine Arbeit.

In der Schweiz wird das Motivationsschreiben oft auch als Bewerbungsschreiben bezeichnet. Es ist die erste Seite deiner Bewerbung und bringt deine Qualifikationen, Erfolge und Motivation auf den Punkt. Ergänzend dazu präsentiert ein gut aufgebauter Lebenslauf deine gesamte berufliche Laufbahn.

Creative Directors und Art Directors erwarten in deinem Motivationsschreiben vier zentrale Dinge: erstens gestalterisches Denken, das über die blosse Werkzeugbeherrschung hinausgeht (Konzept vor Form); zweitens konkrete Ergebnisse und messbare Wirkung (Impressions, Shelf-Visibility, Auszeichnungen); drittens ein klarer Firmenbezug, der zeigt, dass du die Agentur, ihre Kunden und ihre Designphilosophie verstanden hast; und viertens kulturelle Passfähigkeit und Teamfähigkeit.

In diesem Artikel zeigen wir dir ein vollständiges Motivationsschreiben einer fiktiven Grafikerin mit sechs Jahren Erfahrung im Corporate Design und Kampagnenvisualisierung in der Schweiz, erklären den Aufbau Schritt für Schritt, nennen die wichtigsten Skills und zeigen dir die häufigsten Fehler, damit dein nächstes Motivationsschreiben überzeugt.

Motivationsschreiben Beispiel Grafiker/in

Im folgenden Beispiel siehst du ein vollständiges Motivationsschreiben einer Grafikerin, die sich auf eine Position als Grafikerin / Visual Designer bei Wirz Communications AG bewirbt. Das Schreiben kombiniert Firmenbezug, konkrete Zahlen und messbare Erfolge, genau das, worauf Agenturen im Grafikdesign achten.

Lena Hofmann
Technikumstrasse 48
8400 Winterthur
076 318 42 57
lena.hofmann@email.ch

Wirz Communications AG
Herr Thomas Kuster
Creative Director
Uetlibergstrasse 132
8045 Zürich

Winterthur, 27. März 2026

Bewerbung als Grafikerin / Visual Designer (m/w/d) 80–100 % – Ref. 2026-WZ-0287

Sehr geehrter Herr Kuster

Die Rebranding-Kampagne von Wirz für [Schweizer Marke] hat mich beeindruckt, weil sie Markenidentität und visuelles Storytelling auf den Punkt vereint — genau die Balance zwischen strategischem Konzept und gestalterischer Exzellenz, die mich als Grafikerin antreibt. Mit sechs Jahren Erfahrung in Corporate Design und Kampagnenvisualisierung möchte ich diese gestalterische Exzellenz bei Wirz mitprägen.

In meiner aktuellen Rolle als Senior Grafikerin bei Designwerk GmbH Winterthur verantworte ich die visuelle Identität von über 25 Kunden pro Jahr, von der Logoentwicklung über die Entwicklung umfassender Brand Guidelines bis zur Kampagnenvisualisierung. Besondere Erfolge: Durch die Neugestaltung der Verpackungslinie für einen Schweizer FMCG-Kunden konnte ich die Shelf-Visibility um 32 % steigern, gemessen durch Point-of-Sale-Tracking über drei Quartale. Die von mir entwickelten Social-Media-Templates generieren durchschnittlich 2,4 Millionen Impressions pro Quartal über vier Kanäle hinweg. Für die visuelle Kampagne eines Schweizer Fintech-Startups wurde ich mit dem ADC Switzerland Bronze 2024 in der Kategorie Corporate Design ausgezeichnet. Meine Expertise umfasst die vollständige Adobe Creative Suite, Figma für UI/UX-Crossover-Projekte, und wachsende Kompetenz in Motion Design.

Besonders fasziniert mich an Wirz die Verbindung von strategischem Denken und gestalterischer Exzellenz — ein Umfeld, in dem konzeptstarkes Design echten Markenwert schafft. Deine Reputation für Designarbeit, die Branding und Kampagnendesign mit digitalen Medien verbindet, passt perfekt zu meinem beruflichen Fokus. Mein eidg. Diplom HFP Grafikdesign und laufende Weiterbildung in Motion Design bilden das fachliche Fundament, während meine Fähigkeit zur iterativen Entwicklung und Zusammenarbeit mit Textern, Entwicklern und Fotografen die operative Schlagkraft sichern.

Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch anhand meines Portfolios, wie ich Ihre Markenauftritte visuell weiterentwickeln kann. Ab dem 1. Juni 2026 stehe ich Ihnen vollumfänglich zur Verfügung.

Freundliche Grüsse

Lena Hofmann

Dieses Beispiel basiert auf einer fiktiven Person, folgt aber exakt den Erwartungen, die wir in hunderten Schweizer Stelleninseraten für Grafiker/in analysiert haben.

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Aufbau eines Motivationsschreibens als Grafiker/in

Ein überzeugend geschriebenes Motivationsschreiben für den Beruf Grafiker/in folgt einem klaren Aufbau: Briefkopf, Empfängeradresse, Ort und Datum, prägnante Betreffzeile, formale Anrede, drei bis vier informative Absätze und eine selbstbewusste Schlussformel. Wir zeigen dir, worauf es bei jedem dieser Abschnitte ankommt.

Briefkopf, Betreff & Anrede

Dein Motivationsschreiben beginnt mit deinem vollständigen Namen und deiner Kontaktadresse (Strasse, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) oben links. In der Schweiz führst du auch deine Telefonnummer und E-Mail-Adresse auf, damit der zuständige Creative Director oder Art Director dich einfach erreichen kann. Dann folgt die Empfängeradresse der Agentur mit Name und Titel des Ansprechpartners. Der Betreff beschreibt knapp die Position, auf die du dich bewirbst, am besten mit der Referenznummer aus dem Inserat.

✗ Schwach

«Sehr geehrte Damen und Herren»

Generisch und austauschbar. Signalisiert: «Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, den Kontakt zu finden.»

✓ Stark

«Sehr geehrter Herr Kuster»

Persönliche Anrede zeigt, dass du recherchiert hast. Wirkt professionell und engagiert.

Einleitung: der erste Satz entscheidet

Die Einleitung ist deine erste Chance, das Interesse zu wecken. Du hast drei bewährte Strategien: Erstens den Firmenbezug mit einer konkreten Kampagne oder dem Designstil der Agentur (z. B. «Die Rebranding-Kampagne von Wirz für [Marke] hat mich beeindruckt, weil sie...»). Zweitens der Portfolio-Einstieg mit einer messbaren Leistung (z. B. «In meiner aktuellen Rolle verantworte ich die visuelle Identität von über 25 Kunden pro Jahr»). Drittens die Kompetenz-Ansage mit einer Auszeichnung oder speziellen Expertise (z. B. «Für meine Kampagne wurde ich mit dem ADC Switzerland Bronze 2024 ausgezeichnet»). In der Schweiz ist der Firmenbezug besonders wichtig.

✗ Schwach

«Hiermit bewerbe ich mich auf die ausgeschriebene Stelle als Grafikerin. Ich habe Ihr Inserat auf jobs.ch gesehen und möchte mich bewerben.»

Floskel-Einstieg ohne Mehrwert, kein Firmenbezug, keine Differenzierung. Landet auf dem Stapel.

✓ Stark

«Die Rebranding-Kampagne von Wirz für [Schweizer Marke] hat mich beeindruckt, weil sie Markenidentität und visuelles Storytelling auf den Punkt vereint. Als Grafikerin mit sechs Jahren Erfahrung in Corporate Design und Kampagnenvisualisierung möchte ich diese gestalterische Exzellenz bei Wirz mitprägen.»

Konkreter Firmenbezug, echtes Interesse am Unternehmen, Kompetenzprofil. Weckt sofort Interesse.

💡

Schweizer Besonderheit: Firmenbezug ist Pflicht

Schweizer Arbeitgeber in der Kreativbranche erwarten, dass du dich mit ihren Kampagnen, ihren Kunden und ihrer Designphilosophie auseinandergesetzt hast. Generische Bewerbungen fallen sofort auf und werden oft aussortiert. Erwähne eine aktuelle Kampagne der Agentur, den Stil ihrer Designarbeit oder einen messbaren Erfolg aus deinem Portfolio. Das zeigt echtes Interesse und gestalterisches Verständnis.

Hauptteil: Qualifikationen, Erfolge & Motivation

Der Hauptteil ist das Herzstück deines Motivationsschreibens. Hier zeigst du, was du kannst, was du erreicht hast und warum genau diese Agentur zu dir passt. Wichtig: Erzähle nicht deinen Lebenslauf nach. Wähle stattdessen zwei bis drei Highlights, die direkt auf die Anforderungen der Stelle einzahlen.

Verwende die XYZ-Formel, um deine Erfolge greifbar zu machen: «Erreichte [X], gemessen durch [Y], indem ich [Z] umgesetzt habe.» Im Grafikdesign bedeutet das konkret: Nenne Shelf-Visibility-Steigerungen, Impressions-Zahlen, Auszeichnungen, Kundenanzahl, Social-Media-Reichweite und Designmethoden. Schweizer Arbeitgeber schätzen dabei einen sachlich-bescheidenen Ton. Fakten sprechen lassen, nicht übertreiben.

Vergiss den Firmenbezug nicht: Zeige, dass du dich mit der Agentur, ihren Kunden und ihrer Designphilosophie auseinandergesetzt hast. Das unterscheidet ein starkes Motivationsschreiben von einer Massenware.

Profi-Tipp

XYZ-Formel für Grafikdesign

«Erreichte [X], gemessen durch [Y], indem ich [Z] umgesetzt habe.»

✗ Schwach

Ich habe verschiedene Designs erstellt und kenne mich mit Grafikprogrammen aus.

✓ Stark

Shelf-Visibility um 32 % gesteigert durch die Neugestaltung der Verpackungslinie für einen Schweizer FMCG-Kunden, validiert durch Point-of-Sale-Tracking über drei Quartale.

Fünf Formulierungen, die im Hauptteil überzeugen:

1

Volumen & Verantwortung

«In meiner aktuellen Rolle verantworte ich die visuelle Identität von über 25 Kunden pro Jahr, von der Logoentwicklung über Brand Guidelines bis zur Kampagnenvisualisierung.»

2

Messbare Ergebnisse

«Durch die Neugestaltung der Verpackungslinie konnte ich die Shelf-Visibility um 32 % steigern, gemessen durch Point-of-Sale-Tracking über drei Quartale.»

3

Digitale Reichweite

«Die von mir entwickelten Social-Media-Templates generieren durchschnittlich 2,4 Millionen Impressions pro Quartal über vier Kanäle hinweg.»

4

Auszeichnungen

«Für die visuelle Kampagne eines Schweizer Fintech-Startups wurde ich mit dem ADC Switzerland Bronze 2024 in der Kategorie Corporate Design ausgezeichnet.»

5

Firmenbezug

«Besonders reizt mich an Wirz die Verbindung von strategischem Denken und gestalterischer Exzellenz, ein Umfeld, in dem konzeptstarkes Design echten Markenwert schafft.»

Auch ohne direkte Erfahrung als Grafiker/in?

Auch wenn du noch nicht in einer Agentur oder als Grafikerin gearbeitet hast, kannst du dein Motivationsschreiben überzeugend schreiben. Fokussiere auf übertragbare Skills aus Illustration, Fotografie, Webdesign, UX-Design oder Marketing. Nenne relevante Ausbildungen wie die HF/HFP Grafikdesign, Kurse bei der SGD (Schule für Gestaltung) oder Weiterbildungen in Motion Design. Mache deine Lernbereitschaft mit konkreten Beispielen sichtbar: «In meinem Studium an der HF für Gestaltung habe ich das komplette Corporate Design für ein lokales Startup entwickelt, von der Logokreation über die Website bis zur Social-Media-Kampagne, und damit den Pitch beim Startup-Wettbewerb gewonnen.»

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Schluss & Call-to-Action

Der Schluss ist genauso wichtig wie die Einleitung. Hier zeigst du Selbstbewusstsein und konkrete Handlungsbereitschaft. Verzichte auf Konjunktivformeln wie «Ich würde mich freuen...» oder «Ich hoffe, von Ihnen zu hören...». Diese wirken unsicher. Stattdessen: Benenne einen konkreten Mehrwert, den du bringst, und nenne deine Verfügbarkeit.

✗ Schwach

«Ich würde mich über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sehr freuen und hoffe, von Ihnen zu hören.»

Konjunktiv wirkt unsicher. Keine konkreten Angebote. Zeigt mangelnde Handlungsbereitschaft.

✓ Stark

«Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch und anhand meines Portfolios, wie ich Ihre Markenauftritte visuell weiterentwickeln kann. Ab dem 1. Juni 2026 stehe ich Ihnen vollumfänglich zur Verfügung.»

Aktiv, selbstbewusst, mit konkrettem Mehrwert und Verfügbarkeit. Weckt sofort Vertrauen.

Welche Skills gehören ins Motivationsschreiben als Grafiker/in?

Ein starkes Motivationsschreiben zeigt sowohl Hard Skills (fachliche Fähigkeiten) als auch Soft Skills (persönliche Eigenschaften). Hier sind die wichtigsten für Grafikerinnen und Grafiker:

🎨

Brand Identity & Corporate Design

Hard Skill

  • Logoentwicklung und visuelle Markenführung
  • Brand Guidelines und Design-Systeme
  • Typografie, Farbkonzepte und Bildsprache
💻

Digital Design & UI

Hard Skill

  • Webdesign und responsive Layouts
  • Social-Media-Templates und Kampagnenvisuals
  • UI-Prototyping mit Figma und Adobe XD
🖨️

Print & Packaging

Hard Skill

  • Druckvorstufe (CMYK, ICC-Profile, Beschnitt)
  • Packaging Design und POS-Material
  • Geschäftsberichte, Broschüren und Kataloge
🎬

Motion & Multimedia

Hard Skill

  • Animationen und Erklärvideos (After Effects)
  • Social-Media-Reels und Kurzformate
  • Präsentationsdesign und interaktive PDFs
💡

Kreativität & Konzeptdenken

Soft Skill

  • Kreative Konzepte von der Idee bis zur Umsetzung
  • Design Thinking und iterative Entwicklung
  • Trendgespür und ästhetisches Urteilsvermögen
🤝

Kommunikation & Projektarbeit

Soft Skill

  • Kundenpräsentationen und Pitch-Erfahrung
  • Zusammenarbeit mit Textern, Entwicklern und Fotografen
  • Feedback-Schleifen und Revisionsprozesse managen
💡

Zeigen statt behaupten

Schreib nicht: «Ich bin kreativ und detailverliebt.» Das sagen alle. Schreib stattdessen: «Shelf-Visibility um 32 % gesteigert durch die Neugestaltung der Verpackungslinie für einen Schweizer FMCG-Kunden. Social-Media-Templates generieren 2,4 Millionen Impressions pro Quartal. ADC Switzerland Bronze 2024 für Fintech-Kampagne.» Diese Zahlen sprechen lauter als jede Behauptung.

Do's & Don'ts: häufige Fehler vermeiden

Die folgenden Tipps basieren auf der Analyse von über 150 Schweizer Stelleninseraten für Grafiker/in und dem Feedback von Creative Directors und HR-Verantwortlichen.

✓ Do's

  • Portfolio verlinken — dein stärkstes Argument als Grafiker/in, immer beilegen oder verlinken
  • Firmenbezug herstellen — Projekte, Kunden oder Designphilosophie der Agentur erwähnen
  • Schweizer Rechtschreibung — «ss» statt «ß», «Grüsse» statt «Grüße»
  • Konkrete Ergebnisse nennen — Impressions, Conversion-Steigerung, Auszeichnungen, Kundenzahl
  • Max. 1 A4-Seite — ca. 300 bis 400 Wörter. In der Kreativbranche zählt Präzision
  • Tools und Methoden nennen — Adobe CC, Figma, After Effects, Design Thinking

✗ Don'ts

  • Lebenslauf nacherzählen — das Motivationsschreiben ergänzt, es wiederholt nicht
  • Generisches Schreiben — ohne Bezug zur Agentur oder deren Projekte verschicken
  • Nur Software auflisten — «Ich kenne Photoshop» statt Ergebnisse zeigen
  • Floskeln als Einstieg — «Hiermit bewerbe ich mich...»
  • Konjunktiv im Schluss — «Ich würde mich freuen...» wirkt unsicher
  • Übertriebene Selbstdarstellung — in der Schweiz besonders negativ

Fazit & nächste Schritte

Ein überzeugend geschriebenes Motivationsschreiben als Grafiker/in ist deine erste gestalterische Entscheidung in der Bewerbung. Der Schlüssel liegt in drei Dingen: Erstens Firmenbezug mit echtem Interesse an der Agentur, ihren Projekten und ihrer Designphilosophie. Zweitens konkrete Zahlen und messbare Erfolge, die zeigen, dass du nicht nur schön gestaltest, sondern auch strategisch denkst und Ergebnisse lieferst. Drittens eine selbstbewusste, aktive Sprache ohne Floskeln und Konjunktiv. Mit der XYZ-Formel (Was hast du erreicht, gemessen woran, durch welche Massnahme) werden deine Erfahrungen automatisch überzeugend dargestellt.

Die nächsten Schritte: Erstelle dein Motivationsschreiben basierend auf dem Beispiel und Aufbau in diesem Artikel. Nutze gerne unsere Vorlagen für Grafiker/in als Inspirationen. Vergiss nicht, deinen Lebenslauf parallel zu aktualisieren, hier findest du Lebenslauf-Beispiele für Grafiker/in mit allen wichtigen Sektionen.

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Häufig gestellte Fragen

Wie lang sollte ein Motivationsschreiben als Grafiker/in sein?

Max. eine A4-Seite, ca. 300 bis 400 Wörter. In der Kreativbranche wird Präzision geschätzt. Dein Portfolio spricht für die Details, das Motivationsschreiben für deine Persönlichkeit und deinen Antrieb.

Was unterscheidet ein Motivationsschreiben im Grafikdesign von anderen Berufen?

Du musst gestalterisches Denken und Konzeptfähigkeit zeigen, gleichzeitig aber konkrete Ergebnisse liefern: Impressions, Conversion-Raten, Auszeichnungen, Kundenzahl. Dein Schreiben beweist, dass du nicht nur schön gestaltest, sondern auch strategisch denkst und messbare Wirkung erzielst.

Brauche ich in der Schweiz ein Motivationsschreiben oder ein Anschreiben?

In der Schweiz werden «Motivationsschreiben» und «Bewerbungsschreiben» synonym verwendet. Es ist die erste Seite deiner Bewerbung und nicht die «Dritte Seite» wie in Deutschland.

Wie fange ich mein Motivationsschreiben als Grafiker/in an?

Starte mit einem konkreten Firmenbezug, z. B. einer Kampagne, einem Rebranding oder der Designphilosophie der Agentur. Oder nenne ein messbares Ergebnis aus deiner bisherigen Arbeit. Vermeide Floskeln wie «Hiermit bewerbe ich mich».

Soll ich mein Portfolio im Motivationsschreiben erwähnen?

Ja, auf jeden Fall. Verweise auf dein Online-Portfolio oder deine Projektmappe. Das Portfolio ist dein stärkstes Argument, erwähne es im Schluss oder als Beilage. Ein Link zu Behance, einer eigenen Website oder einem PDF-Portfolio gehört in jede Grafikdesign-Bewerbung.

Welche Erfolge sollte ich als Grafiker/in nennen?

Impressions, Conversion-Steigerungen, Shelf-Visibility, Auszeichnungen (ADC, Red Dot, etc.), Kundenzahl, Kampagnenreichweite. Nutze die XYZ-Formel: Was hast du erreicht, gemessen woran, durch welche Massnahme?

Wie schreibe ich ein Motivationsschreiben ohne Erfahrung im Grafikdesign?

Fokussiere auf übertragbare Skills aus Illustration, Fotografie, Webdesign oder Marketing. Zeige relevante Ausbildungen wie die HF/HFP Grafikdesign, Kurse bei der SGD oder Weiterbildungen in Motion Design. Mache deine Lernbereitschaft mit konkreten Projekten sichtbar, etwa Freelance-Arbeiten, Wettbewerbsbeiträge oder ein starkes Portfolio.

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