Bewerbungstipps Schweiz | Karriere Ratgeber

Motivationsschreiben Schweiz: Aufbau, Tipps & Vorlagen

Geschrieben von Patrick Moll | 27.2.2026

Das Wichtigste in Kürze

Ein überzeugendes Motivationsschreiben ist entscheidend für deinen Bewerbungserfolg. In diesem Guide haben wir folgende Themen behandelt:

  • Was ist ein Motivationsschreiben: Definition, Verwendungszweck und Besonderheiten im lokalen Kontext
  • Aufbau und Inhalt: Die richtige Struktur mit Absender, Empfänger, Betreffzeile, Anrede und allen formalen Anforderungen
  • Die perfekte Einleitung: Wie du mit einem starken ersten Satz Aufmerksamkeit gewinnst und deine Motivation klar kommunizierst
  • Der überzeugende Hauptteil: Qualifikationen präsentieren, Stellenbezug herstellen und den Mehrwert für das Unternehmen zeigen
  • Der professionelle Schlusssatz: Handlungsaufforderung formulieren, Verfügbarkeit nennen und selbstbewusst abschliessen
  • Motivationsschreiben Vorlagen: Drei professionelle Designs (Klassisch, Kreativ, Modern) für verschiedene Branchen und Positionen
  • Checkliste: Alle wichtigen Punkte für ein fehlerfreies, professionelles Motivationsschreiben

Mit den Tipps aus diesem Guide erstellst du ein Motivationsschreiben, das überzeugt und deine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch maximiert.

Einleitung

Ein überzeugendes Motivationsschreiben kann den Unterschied machen zwischen einer Absage und einer Einladung zum Vorstellungsgespräch. Oft wird dieses Dokument zusätzlich zum Lebenslauf verlangt und bietet dir die Chance, deine Eignung, Motivation und Persönlichkeit authentisch zu präsentieren. Doch was gehört in ein Motivationsschreiben? Wie baust du es richtig auf? Und welche Fehler solltest du unbedingt vermeiden? In diesem Guide erfährst du alles, was du wissen musst – inklusive praktischer Tipps und Vorlagen.

Was ist ein Motivationsschreiben?

Ein Motivationsschreiben (auch Bewerbungsschreiben oder Anschreiben genannt) ist ein individuell verfasstes Dokument, das deine Bewerbung um eine Stelle begleitet. Es ergänzt den Lebenslauf und dient dazu, deine Motivation, Qualifikationen und Eignung für die ausgeschriebene Position darzulegen.

Unterschied: Motivationsschreiben vs. Bewerbungsschreiben

Die Begriffe Motivationsschreiben und Bewerbungsschreiben häufig synonym verwendet. Beide Dokumente verfolgen das gleiche Ziel: dem Arbeitgeber zu zeigen, warum du die richtige Person für die Stelle bist. Im internationalen Vergleich wird ein Motivationsschreiben manchmal als ausführlicheres, persönlicheres Dokument verstanden. In der Schweiz ist diese Unterscheidung jedoch weniger relevant.

Wann wird ein Motivationsschreiben verlangt?

Ein Motivationsschreiben Standard bei jeder vollständigen Bewerbung. Es wird in folgenden Situationen erwartet:

Stellenbewerbungen: Nahezu alle Arbeitgeber erwarten ein individuelles Anschreiben.
Initiativbewerbungen: Besonders wichtig, um dein Interesse und deine Eignung zu begründen.
Praktika und Lehrstellen: Auch Berufseinsteiger müssen ihre Motivation darlegen.
Interne Bewerbungen: Selbst bei einem Wechsel innerhalb des Unternehmens wird ein Motivationsschreiben geschätzt.

Der richtige Aufbau und Inhalt

Ein professionelles Motivationsschreiben folgt einer klaren Struktur. Diese hilft dir nicht nur, deine Argumente überzeugend zu präsentieren, sondern erleichtert auch den Personalverantwortlichen die Lektüre. Ein gut strukturiertes Motivationsschreiben zeigt, dass du organisiert bist und die Bewerbungsstandards kennst.

Die klassische Struktur im Überblick

Ein Motivationsschreiben besteht aus folgenden Elementen:

1. Absender (deine Kontaktdaten)
2. Empfänger (Unternehmensadresse)
3. Datum und Ort
4. Betreffzeile
5. Anrede
6. Einleitung
7. Hauptteil
8. Schluss
9. Grussformel und Unterschrift

Formale Anforderungen

Länge: Maximal eine A4-Seite (ca. 250-400 Wörter) Schriftart: Professionelle Schrift wie Arial, Calibri oder Times New Roman Schriftgrösse: 11-12 Punkt Zeilenabstand: 1,0 bis 1,15 Seitenränder: 2-2,5 cm rundherum Format: PDF für den Versand

Absender und Empfänger richtig formatieren

Deine Kontaktdaten (oben links oder rechts):

Max Muster
Musterstrasse 123
8000 Zürich
Tel: 079 123 45 67
E-Mail: max.muster@email.ch

Empfängeradresse (linksbündig, unter deinen Kontaktdaten):

Firma AG
Frau Sarah Meier
Personalabteilung
Hauptstrasse 45
8001 Zürich

 

Datum und Ort:

Zürich, 9. Januar 2026

Die perfekte Betreffzeile

Die Betreffzeile sollte klar und prägnant formuliert sein. Sie gibt dem Leser sofort Auskunft über den Zweck deines Schreibens.

Gute Beispiele:

  • Bewerbung als Marketing Manager (Ref.-Nr. 12345)
  • Bewerbung für die Stelle als Softwareentwickler
  • Initiativbewerbung als Projektleiterin

Vermeide:

  • Zu lange oder umständliche Formulierungen
  • Fehlende Referenznummern (falls in der Stellenausschreibung angegeben)

Die richtige Anrede wählen

In der Schweiz ist die persönliche Anrede Standard. Recherchiere den Namen der zuständigen Person und verwende:

Mit Namen: „Sehr geehrte Frau Meier" oder „Sehr geehrter Herr Müller"
Ohne Namen (nur als letzte Option): „Sehr geehrte Damen und Herren"

Tipp: Auf LinkedIn oder der Unternehmenswebsite findest du oft die zuständige Person aus der Personalabteilung oder dem entsprechenden Team.

Was gehört in ein Motivationsschreiben?

Jeder Abschnitt deines Motivationsschreibens hat eine klare Funktion:

Einleitung (2-3 Sätze):
Wecke Interesse, nenne die Position und erkläre kurz, warum du dich bewirbst.

Hauptteil (3-4 Absätze):

  • Deine relevanten Qualifikationen und Erfahrungen
  • Bezug zur Stellenausschreibung
  • Was du dem Unternehmen bieten kannst
  • Warum du zum Unternehmen passt

Schluss (2-3 Sätze):
Formuliere eine Handlungsaufforderung, zeige Verfügbarkeit und bedanke dich für die Berücksichtigung.

Mehr zu den einzelnen Abschnitten erfährst du in den folgenden Kapiteln, wo wir die perfekte Einleitung, den überzeugenden Hauptteil und den professionellen Schlusssatz im Detail besprechen.

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1. Automatische Formatierung:
- Korrekte Absender- und Empfängeradresse
- Professionelles Layout nach Schweizer Standards
- Optimale Seitenränder und Abstände

2. KI-generierter Text:
- Einleitung, Hauptteil und Schluss
- Individuell auf Stelle und Lebenslauf abgestimmt
- Perfekte Balance zwischen Kompetenz und Bescheidenheit

3. Schweizer Qualität:
- Formelle Anrede und professioneller Ton
- ATS-optimiert für Bewerbermanagementsysteme
- Fehlerfreie Rechtschreibung und Grammatik

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Die perfekte Einleitung schreiben

Die Einleitung deines Motivationsschreibens ist entscheidend: Sie entscheidet darüber, ob der Personalverantwortliche weiterliest oder deine Bewerbung beiseitelegt. In den ersten 2-3 Sätzen musst du Interesse wecken, deine Motivation klar kommunizieren und einen professionellen ersten Eindruck hinterlassen.

Was gehört in eine starke Einleitung?

Eine überzeugende Einleitung beantwortet folgende Fragen:

Auf welche Stelle bewirbst du dich?
Wie bist du auf die Stelle aufmerksam geworden?
Warum interessierst du dich für diese Position?
Was macht dich zur idealen Kandidatin oder zum idealen Kandidaten?

Starker erster Satz: So gewinnst du Aufmerksamkeit

Der erste Satz ist deine Chance, aus der Masse herauszustechen. Vermeide Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich..." und setze stattdessen auf einen individuellen, selbstbewussten Einstieg.

Beispiele für starke erste Sätze:

✓ Mit Stellenbezug: „Die ausgeschriebene Position als Marketing Managerin bei der XY AG vereint meine Leidenschaft für digitales Marketing mit meiner mehrjährigen Erfahrung in der Schweizer Konsumgüterbranche."

✓ Mit Unternehmensbezug: „Als langjähriger Kunde Ihres Unternehmens und Bewunderer Ihrer innovativen Produktentwicklung möchte ich meine Expertise als Softwareentwickler in Ihr Team einbringen."

✓ Mit persönlicher Motivation: „Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind für mich nicht nur Schlagworte, sondern die treibende Kraft meiner beruflichen Laufbahn – umso mehr freue ich mich über die Möglichkeit, als Projektleiterin bei Ihrer NGO mitzuwirken."

Motivation klar kommunizieren

Nach dem ersten Satz solltest du deine Motivation konkret erläutern. Warum genau diese Stelle? Warum genau dieses Unternehmen?

Effektive Formulierungen:

  • „Besonders reizt mich an dieser Position..."
  • „Ihre Unternehmensphilosophie überzeugt mich, weil..."
  • „Die Kombination aus [X] und [Y] entspricht genau meinen beruflichen Zielen..."

Dos & Don'ts für den Einstieg

Das solltest du tun:
✓ Konkrete Bezüge zur Stellenausschreibung herstellen
✓ Deine USP (Unique Selling Proposition) bereits andeuten
✓ Selbstbewusst, aber authentisch formulieren
✓ Einen individuellen, nicht kopierten Einstieg wählen

Das solltest du vermeiden:
✗ Standardfloskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich..."
✗ Zu lange, verschachtelte Sätze
✗ Konjunktive und unsichere Formulierungen
✗ Allgemeine Aussagen ohne Stellenbezug
✗ Rechtschreib- oder Grammatikfehler

Praxisbeispiele: Gute vs. schlechte Einleitungen

❌ Schwache Einleitung:
„Hiermit bewerbe ich mich auf die von Ihnen ausgeschriebene Stelle als Marketing Manager. Ich bin der Meinung, dass ich gut zu Ihrem Unternehmen passen würde, da ich sehr motiviert bin und gerne im Marketing arbeite."

Problem: Generisch, unsicher (Konjunktive), keine konkreten Argumente, Floskeln.

✅ Starke Einleitung:
„Mit fünf Jahren Erfahrung im digitalen Marketing und nachweislichen Erfolgen im Schweizer E-Commerce-Bereich bringe ich genau die Kombination aus strategischem Denken und praktischer Umsetzungsstärke mit, die Sie für die Position als Marketing Manager suchen. Besonders reizt mich dabei die Möglichkeit, Ihre internationalen Expansionspläne aktiv mitzugestalten."

Stärken: Konkret, selbstbewusst, Stellenbezug, quantifizierbare Erfahrung, Mehrwert für das Unternehmen.

Der überzeugende Hauptteil

Der Hauptteil ist das Herzstück deines Motivationsschreibens. Hier präsentierst du deine Qualifikationen, zeigst auf, warum du perfekt zur ausgeschriebenen Stelle passt und überzeugst den Arbeitgeber davon, dass du einen echten Mehrwert für das Unternehmen bietest. Der Hauptteil umfasst in der Regel 3-4 kompakte Absätze.

Die drei Säulen eines starken Hauptteils

Ein überzeugender Hauptteil beantwortet drei zentrale Fragen:

1. Was kannst du? (Deine Qualifikationen und Erfahrungen)
2. Warum passt du zur Stelle? (Bezug zur Stellenausschreibung)
3. Was bringst du dem Unternehmen? (Dein Mehrwert)

Qualifikationen und Erfahrungen richtig präsentieren

Deine Qualifikationen sind der Beweis dafür, dass du die Anforderungen der Stelle erfüllst. Dabei gilt: Qualität vor Quantität. Wähle nur die relevantesten Erfahrungen aus und präsentiere sie mit konkreten Beispielen und messbaren Erfolgen.

So präsentierst du deine Erfahrungen überzeugend:

✓ Konkrete Zahlen und Fakten: „Umsatzsteigerung um 15%" statt „erfolgreiche Projekte"
✓ Branchenkenntnisse zeigen: Fachbegriffe korrekt verwenden
✓ Lokale Bezüge: Kenntnisse des lokalen Marktes demonstrieren
✓ Teamorientierung: Zusammenarbeit betonen (wichtig in der Arbeitskultur)
✓ Bescheidenheit mit Selbstbewusstsein: Balance zwischen Kompetenz und Zurückhaltung

Beispiele für starke Formulierungen:

✅ „In meiner aktuellen Position als Projektleiterin habe ich ein Team von 8 Mitarbeitenden geführt und dabei drei grosse Kundenprojekte mit einem Gesamtvolumen von CHF 2.5 Millionen erfolgreich abgeschlossen."

✅ „Durch die Implementierung eines neuen CRM-Systems konnte ich die Kundenzufriedenheit um 25% steigern und gleichzeitig die Bearbeitungszeit um 30% reduzieren."

✅ „Meine mehrjährige Erfahrung in der Finanzbranche, kombiniert mit meiner Weiterbildung zum eidg. dipl. Experten, qualifiziert mich ideal für diese anspruchsvolle Position."

Bezug zur Stellenausschreibung herstellen

Ein häufiger Fehler: Bewerber schreiben über sich, ohne einen klaren Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herzustellen. Zeige konkret auf, wie deine Fähigkeiten mit den Anforderungen übereinstimmen.

So machst du es richtig:

  1. Analysiere die Stellenausschreibung: Notiere die wichtigsten Anforderungen und Schlüsselwörter.
  2. Matching: Zeige für jede Hauptanforderung ein konkretes Beispiel aus deiner Erfahrung.
  3. Priorisierung: Fokussiere auf die 3-4 wichtigsten Anforderungen.

Beispiel:

„Sie suchen eine erfahrene Marketingfachperson mit digitaler Expertise – genau diese Kombination bringe ich mit. In den letzten drei Jahren habe ich erfolgreiche Social-Media-Kampagnen für KMU entwickelt und dabei den Online-Umsatz meiner Kunden durchschnittlich um 40% gesteigert. Ihre Anforderung an SEO-Kenntnisse erfülle ich durch meine Google Analytics-Zertifizierung und die praktische Umsetzung von SEO-Strategien in fünf Projekten."

Unternehmensbezug und kultureller Fit

Arbeitgeber wollen wissen: Passt diese Person zu uns? Zeige, dass du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast und verstehst, was es einzigartig macht.

Recherchiere vorab:

  • Unternehmenswebsite und „Über uns"-Seite
  • LinkedIn-Präsenz
  • Aktuelle Pressemitteilungen oder Projekte
  • Unternehmenswerte und Kultur

Formulierungsbeispiele:

✅ „Ihre Innovationskraft im Bereich nachhaltige Verpackungslösungen überzeugt mich. Besonders Ihr kürzlich lanciertes Projekt XY zeigt, wie wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können – genau diese Kombination motiviert mich."

✅ „Als dynamisches KMU mit flachen Hierarchien bieten Sie genau das Arbeitsumfeld, in dem ich meine Stärken am besten einbringen kann. Meine Erfahrung in agilen Teams und meine proaktive Arbeitsweise passen perfekt zu Ihrer Unternehmenskultur."

Balance zwischen Selbstbewusstsein und Bescheidenheit

Die richtige Balance finden:

✓ Selbstbewusst, aber nicht überheblich:
„Ich bringe umfassende Erfahrung mit" statt „Ich bin der Beste"

✓ Teamorientiert statt egozentrisch:
„Gemeinsam mit meinem Team haben wir erreicht..." statt „Ich habe alleine..."

✓ Faktenbasiert statt behauptend:
„Meine Zertifizierung und drei abgeschlossene Projekte zeigen..." statt „Ich bin hochqualifiziert"

✓ Konkret statt vage:
„15% Umsatzsteigerung in 6 Monaten" statt „sehr erfolgreich"

Häufige Fehler im Hauptteil vermeiden

Das solltest du vermeiden:

Lebenslauf wiederholen: Der Hauptteil ist keine Zusammenfassung deines CV
Zu allgemein bleiben: „Ich bin teamfähig und motiviert" ohne Beispiele
Anforderungen ignorieren: Nicht auf die Stellenausschreibung eingehen
Zu bescheiden: „Ich würde versuchen..." statt „Ich werde..."
Zu lange Absätze: Maximal 4-5 Zeilen pro Absatz für bessere Lesbarkeit

Struktur für den Hauptteil

Absatz 1: Deine wichtigsten Qualifikationen und aktuelle Position
Absatz 2: Konkrete Erfolge und messbare Resultate
Absatz 3: Bezug zur Stellenausschreibung und spezifische Anforderungen
Absatz 4: Unternehmensbezug und kultureller Fit

Mehr Details zum perfekten Aufbau findest du in unserem Guide zum Motivationsschreiben Aufbau.

Der professionelle Schlusssatz

Der Schlusssatz deines Motivationsschreibens ist deine letzte Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Ein starker Abschluss zeigt Selbstbewusstsein, signalisiert deine Verfügbarkeit und motiviert den Arbeitgeber, dich zum Vorstellungsgespräch einzuladen. Der Schluss sollte 2-3 prägnante Sätze umfassen.

Was gehört in einen überzeugenden Schlusssatz?

Ein professioneller Schlusssatz enthält folgende Elemente:

Handlungsaufforderung: Klare Aussage, dass du dich auf ein persönliches Gespräch freust
Verfügbarkeit: Wann kannst du starten oder zum Gespräch kommen?
Dankbarkeit: Kurze Wertschätzung für die Berücksichtigung
Selbstbewusstsein: Kein Konjunktiv, sondern eine positive Erwartungshaltung

Handlungsaufforderung formulieren

Die Handlungsaufforderung (Call-to-Action) ist der wichtigste Teil deines Schlusssatzes. Sie zeigt, dass du proaktiv bist und echtes Interesse an der Position hast.

Starke Formulierungen:

✅ „Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Fähigkeiten und meiner Motivation."

✅ „Ich freue mich darauf, Sie in einem Vorstellungsgespräch kennenzulernen und mehr über die Position zu erfahren."

✅ „Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung."

Was du vermeiden solltest:

Konjunktive: „Ich würde mich freuen, wenn..." → Unsicher und passiv
Zu bescheiden: „Falls Sie Interesse haben sollten..." → Zeigt mangelndes Selbstvertrauen
Zu fordernd: „Ich erwarte Ihre Einladung..." → Wirkt arrogant
Zu lang: Mehr als 3 Sätze verwässern die Botschaft

Positive und selbstbewusste Formulierungen

Dein Schlusssatz sollte Selbstvertrauen ausstrahlen, ohne überheblich zu wirken. Nutze positive, aktive Sprache.

Vergleich: Schwach vs. Stark

Schwach: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich zu einem Gespräch einladen würden."
Stark: „Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen."

Schwach: „Falls Sie noch Fragen haben sollten, können Sie mich gerne kontaktieren."
Stark: „Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung."

Schwach: „Vielleicht können wir uns ja bald treffen."
Stark: „Gerne stelle ich Ihnen meine Ideen in einem persönlichen Gespräch vor."

Die richtige Grussformel

Nach dem Schlusssatz folgt die Grussformel. Im professionellen Kontext ist der Standard klar:

Standard-Grussformel:

  • „Freundliche Grüsse"

Komplette Schlussformulierung: Beispiele

Beispiel 1 (Klassisch):
„Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch von meinen Qualifikationen und meiner Motivation für diese Position. Ich stehe Ihnen ab sofort zur Verfügung und freue mich auf Ihre Einladung."

Beispiel 2 (Proaktiv):
„Ich freue mich darauf, Ihnen in einem Vorstellungsgespräch meine Ideen für die Position vorzustellen. Für Rückfragen oder ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung."

Motivationsschreiben Vorlagen

Die richtige Vorlage kann dir viel Zeit sparen und gleichzeitig sicherstellen, dass dein Motivationsschreiben professionell aussieht und alle wichtigen Elemente enthält. Wir bieten dir drei verschiedene Vorlagen, die speziell für den lokalen Arbeitsmarkt entwickelt wurden und alle ATS-optimiert sind.

Warum eine professionelle Vorlage verwenden?

Eine gute Vorlage bietet dir mehrere Vorteile:

Zeitersparnis: Keine mühsame Formatierung in Word oder Google Docs
Professionelles Design: Durchdachtes Layout nach bewährten Standards
ATS-Optimierung: Lesbar für Bewerbermanagementsysteme
Konsistenz: Einheitliches Erscheinungsbild mit deinem Lebenslauf
Fehlerfreiheit: Keine Formatierungsprobleme beim PDF-Export

Die drei Vorlagen im Überblick

Wir bieten dir drei verschiedene Vorlagen, die sich in Design und Tonalität unterscheiden. Alle Vorlagen sind vollständig anpassbar und können mit deinen individuellen Inhalten gefüllt werden.

Vorlage 1: Klassisch

Die klassische Vorlage setzt auf ein bewährtes, seriöses Design. Sie eignet sich besonders für:

  • Konservative Branchen (Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltung)
  • Traditionelle KMU
  • Führungspositionen
  • Berufe mit hohen Formalitätsanforderungen

Die klassische Vorlage vermittelt Seriosität, Verlässlichkeit und Professionalität. Sie ist die sichere Wahl, wenn du dir unsicher bist, welche Vorlage am besten passt.

Zur klassischen Vorlage

Vorlage 2: Kreativ

Die kreative Vorlage arbeitet mit modernen Farbakzenten und visuellen Details. Sie ist ideal für:

  • Kreativbranchen (Marketing, Design, Werbung, Medien)
  • Startups und junge Unternehmen
  • Positionen, die Innovation und Kreativität erfordern
  • Bewerbungen in der Digitalbranche

Die kreative Vorlage zeigt Individualität und signalisiert, dass du mit modernen Design-Trends vertraut bist. Sie hebt sich aus der Masse ab, bleibt aber dennoch professionell.

Zur kreativen Vorlage

Vorlage 3: Modern

Die moderne Vorlage kombiniert klare Strukturen mit zeitgemässem Design. Sie eignet sich für:

  • Tech-Unternehmen und IT-Bereich
  • Consulting und Beratung
  • Wachsende Unternehmen
  • Positionen im Management und in der Projektleitung

Die moderne Vorlage ist vielseitig einsetzbar und passt zu den meisten Branchen. Sie wirkt professionell und gleichzeitig fortschrittlich – perfekt für zukunftsorientierte Unternehmen.

Zur modernen Vorlage

Welche Vorlage passt zu dir?

Die Wahl der richtigen Vorlage hängt von mehreren Faktoren ab:

Branche: Konservative Branchen bevorzugen klassische Designs, während kreative Bereiche modernere Vorlagen schätzen.

Unternehmenskultur: Recherchiere die Website und Social-Media-Präsenz des Unternehmens. Wie präsentiert es sich? Traditionell oder modern?

Position: Führungspositionen erfordern oft eine klassischere Ansprache, während Junior-Stellen mehr Spielraum für kreativere Vorlagen lassen.

Persönlicher Stil: Wähle eine Vorlage, die zu deiner Persönlichkeit passt und in der du dich wohlfühlst.

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1. Drei optimierte Designs:
- Klassisch, Kreativ, Modern
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2. Online-Editor:
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Checkliste für ein Motivationsschreiben

Bevor du dein Motivationsschreiben abschickst, solltest du sicherstellen, dass alle wichtigen Elemente enthalten sind und keine Fehler übersehen wurden. Diese kompakte Checkliste hilft dir dabei, nichts zu vergessen.

Die essenzielle Checkliste

Format und Struktur:

☐ Maximal eine A4-Seite
☐ Professionelle Schriftart (11-12 Punkt)
☐ Deine vollständigen Kontaktdaten
☐ Korrekte Empfängeradresse
☐ Aktuelles Datum
☐ Klare Betreffzeile mit Stellenbezeichnung
☐ Persönliche Anrede (mit Namen)

Inhalt:

☐ Starke Einleitung (kein "Hiermit bewerbe ich mich...")
☐ Relevante Qualifikationen mit konkreten Beispielen
☐ Bezug zur Stellenausschreibung
☐ Bezug zum Unternehmen
☐ Selbstbewusster Schlusssatz mit Handlungsaufforderung
☐ Verfügbarkeit genannt
☐ "Freundliche Grüsse" als Grussformel
☐ Unterschrift (eingescannt bei digitaler Bewerbung)

Qualität:

☐ Keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler
☐ Keine Konjunktive ("würde", "könnte")
☐ Aktive statt passive Formulierungen
☐ Individuell auf die Stelle zugeschnitten
☐ Von einer anderen Person gegenlesen lassen
☐ Als PDF gespeichert
☐ Aussagekräftiger Dateiname

Der finale Check

Lies dein Motivationsschreiben laut vor: Stolperstellen und zu lange Sätze fallen so sofort auf.

24-Stunden-Pause: Lass dein Schreiben mindestens einen Tag ruhen, bevor du es abschickst. Mit frischem Blick entdeckst du oft noch Verbesserungspotenzial.

Zweitmeinung einholen: Eine externe Perspektive hilft, Schwachstellen zu identifizieren.

Für detaillierte Tipps zu jedem Abschnitt kannst du auch unseren umfassenden Guide zum Motivationsschreiben schreiben nutzen.

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