Motivationsschreiben

Was gehört in ein Schweizer Motivationsschreiben? Der vollständige Guide 2026

Was muss ins Schweizer Motivationsschreiben? Alle Pflichtbestandteile, optionale Elemente und No-Gos. Mit Checkliste und Beispielen für perfekte Anschreiben.

 

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Lohnvorstellung, Kündigungsfrist, Hobbys, Beilagen: Bei vielen Angaben ist unklar, ob sie ins Motivationsschreiben gehören. Dieser Beitrag sortiert alle Bestandteile in vier Gruppen: Pflicht, nur unter Bedingungen, optional und tabu. Mit einer Entscheidungstabelle für die häufigsten Zweifelsfälle und einem Beispielbrief, in dem jedes Element markiert ist.

Lohnt sich die Mühe mit den Details? Schweizer Arbeitgeber lesen genau hin: 74% stufen das Motivationsschreiben als wichtig oder sehr wichtig ein (JobCloud/LINK, 2022). Wer wichtige Angaben vergisst oder die Seite mit Überflüssigem füllt, verschenkt also Wirkung.

Die gute Nachricht: Die Liste der Pflichtangaben ist kurz. Schwieriger sind die Grenzfälle. Gehört der Lohn hinein? Die Kündigungsfrist? Das Hobby, das zur Stelle passt? Genau diese Fragen klärt dieser Beitrag. Wie du die Teile anschliessend formulierst, zeigt die Anleitung Motivationsschreiben schreiben.

Das Wichtigste in Kürze
  • Pflicht: Kontaktdaten, Empfänger, Ort und Datum, Betreff, persönliche Anrede, Einleitung, Belege, Unternehmensbezug, Schluss und Grussformel.
  • Lohnvorstellung, Kündigungsfrist und Referenzen nur, wenn sie verlangt werden oder relevant sind.
  • Tabu: Privates, Kündigungsgründe, Kritik am Arbeitgeber. Arbeitgeber dürfen ohnehin nur Daten zur Eignung bearbeiten (Art. 328b OR).
  • Unterschrift und Beilagen-Vermerk sind bei digitalen Bewerbungen nicht nötig.

Welche Angaben sind im Motivationsschreiben Pflicht?

Pflicht sind zehn Elemente: deine Kontaktdaten, die Empfängeradresse, Ort und Datum, eine Betreffzeile, die persönliche Anrede, eine Einleitung mit Bezug zur Stelle, Belege zu den Kernanforderungen, ein Unternehmensbezug, ein Schluss mit Gesprächswunsch und die Grussformel mit deinem Namen. Fehlt eines davon, wirkt das Schreiben unvollständig.

✅ Diese Angaben gehören immer hinein:

- Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Adresse, Mobilnummer, E-Mail
- Empfänger: Firma, Ansprechperson mit Funktion, Adresse
- Ort und Datum: z. B. Zürich, 14.01.2026
- Betreff: exakte Stellenbezeichnung, Referenznummer falls vorhanden
- Anrede: mit Namen, z. B. «Sehr geehrte Frau Meier»
- Einleitung: warum genau diese Stelle
- Belege: konkrete Beispiele zu den drei bis vier Kernanforderungen
- Unternehmensbezug: warum genau dieses Unternehmen
- Schluss: Gesprächswunsch, bei Bedarf Verfügbarkeit
- Grussformel: «Freundliche Grüsse» und dein Vor- und Nachname

Wie wichtig sind diese Unterlagen im Vergleich? In derselben Umfrage gewichteten Schweizer Arbeitgeber das Motivationsschreiben stärker als Foto oder Angaben zu Alter und Geschlecht im Lebenslauf:

Was Schweizer Arbeitgeber wichtig finden Motivationsschreiben 74% Angaben zu Alter und Geschlecht 60% Foto (Deutschschweiz) 53% Foto (Romandie) 38% Anteil «wichtig» oder «sehr wichtig». Quelle: JobCloud/LINK (2022), 700 Recruiting-Verantwortliche
Das Motivationsschreiben zählt für Schweizer Arbeitgeber mehr als das Bewerbungsfoto.

Betreff und Anrede: Worauf kommt es an?

Der Betreff übernimmt die Stellenbezeichnung genau so, wie sie in der Ausschreibung steht. Das erleichtert die Zuordnung, gerade bei grossen Arbeitgebern mit vielen offenen Stellen:

  • «Bewerbung als Senior Marketing Manager (Ref. 2026-MKT-15)»
  • «Bewerbung als Sachbearbeiterin Buchhaltung 80%»
  • «Initiativbewerbung als Projektleiter Digitalisierung»

Die Anrede ist persönlich, mit akademischem Titel, falls die Person einen trägt: «Sehr geehrte Frau Dr. Keller». «Sehr geehrte Damen und Herren» ist die Notlösung, wenn sich trotz Recherche kein Name findet. Wie du die Ansprechperson findest, steht in der Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Was muss inhaltlich in Einleitung, Hauptteil und Schluss stehen?

Die Einleitung beantwortet, warum du dich genau hier bewirbst. Wo du die Stelle gefunden hast, gehört nur hinein, wenn es relevant ist, etwa bei einer Empfehlung durch eine Mitarbeiterin. Der Hauptteil belegt die Kernanforderungen mit Beispielen und zeigt, warum dich das Unternehmen interessiert. Der Schluss bittet um ein Gespräch. Details findest du in den Guides zu Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Soft Skills gehören nur mit Beleg hinein. Eine Eigenschaft ohne Beispiel ist eine Behauptung:

❌ Nicht so ✅ Sondern so
«Ich bin teamfähig.» «Als Scrum Master koordiniere ich drei Entwicklungsteams mit insgesamt 18 Personen.»
«Ich bin flexibel.» «Während der Reorganisation habe ich für sechs Monate zusätzlich die Leitung des Kundendiensts übernommen.»
«Ich bin belastbar.» «Im Jahresabschluss betreue ich 30 Mandate parallel und halte alle Fristen ein.»

Welche Angaben gehören nur unter bestimmten Bedingungen hinein?

Lohnvorstellung, Kündigungsfrist, Eintrittstermin, Pensum, Referenzen und Aufenthaltsbewilligung gehören nur hinein, wenn die Ausschreibung danach fragt oder die Angabe für die Stelle relevant ist. Steht nichts dazu in der Ausschreibung, besprichst du diese Punkte im Vorstellungsgespräch.

Lohnvorstellung

Nur wenn ausdrücklich verlangt. Dann nennst du sie am Ende, vor der Grussformel, als Jahresbruttolohn in CHF. Eine Bandbreite lässt Spielraum für die Verhandlung. Wie du den richtigen Betrag findest, erklärt der Artikel zur Gehaltsvorstellung in der Bewerbung.

📋 So formulierst du die Lohnvorstellung:

Als Bandbreite: «Meine Lohnvorstellung liegt bei einem Jahresbruttolohn von CHF 95'000 bis 105'000.»
Als Betrag: «Meine Lohnvorstellung liegt bei CHF 120'000 brutto pro Jahr, bei 13 Monatslöhnen.»
Mit Teilzeit: «Für ein Pensum von 80% liegt meine Lohnvorstellung bei CHF 76'000 brutto pro Jahr.»

Kündigungsfrist und Eintrittstermin

Erwähne sie, wenn die Ausschreibung danach fragt, wenn deine Kündigungsfrist ungewöhnlich lang ist oder wenn du sofort verfügbar bist. Ein Satz im Schluss genügt: «Meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate, ich bin ab 01.05.2026 verfügbar.» Oder: «Ich bin per sofort verfügbar.»

Pensum, Referenzen und Bewilligung

  • Pensum: Bei Stellen mit Spannweite wie «80-100%» nennst du dein Wunschpensum, wenn es nicht 100% ist.
  • Referenzen: Nur wenn verlangt oder bei Führungspositionen. Die Kontaktdaten gehören in den Lebenslauf, im Schreiben reicht ein Hinweis. Mehr dazu im Artikel Referenzen bei der Bewerbung.
  • Aufenthaltsbewilligung: Für ausländische Bewerbende sinnvoll, wenn die Bewilligung nicht schon im Lebenslauf steht. Auch EU/EFTA-Angehörige brauchen für einen Wohnsitz in der Schweiz eine Bewilligung (SEM). Die korrekte Schreibweise zeigt der Beitrag Persönliche Daten im Lebenslauf.

Beilagen-Vermerk

Der Vermerk «Beilagen: Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Diplome» am Ende stammt aus dem klassischen Papierbrief. Bei einer digitalen Bewerbung ist er meist überflüssig, weil die Empfängerin die Anhänge ohnehin sieht. Du kannst ihn weglassen und den Platz für einen weiteren Beleg nutzen. Welche Dokumente du mitschicken solltest, steht im Artikel Zeugnisse bei der Bewerbung.

Was ist optional und wann lohnt es sich?

Optional sind Angaben, die nicht verlangt werden, dich aber für genau diese Stelle stärker machen: persönliche Motivation, Zusatzqualifikationen, Sprachen, Engagement und passende Hobbys. Die Faustregel: Hinein kommt nur, was eine Anforderung der Stelle belegt oder deine Motivation erklärt.

  • Persönliche Motivation: ein echter Bezug zur Branche oder zum Produkt, z. B. «Die Digitalisierung im Gesundheitswesen begleitet mich seit meiner Ausbildung zur Pflegefachfrau.»
  • Zusatzqualifikationen: Zertifikate, Weiterbildungen oder Auszeichnungen, die zur Stelle passen.
  • Sprachen: Besonders wertvoll, wenn die Stelle sie verlangt. Englisch nutzen in der Schweiz 23% der Erwerbstätigen bei der Arbeit, Französisch 28% (BFS via SRF, 2023). Mehr im Artikel Sprachkenntnisse im Lebenslauf.
  • Engagement und Hobbys: Nur mit Bezug zur Stelle, etwa die Vereinskasse bei einer Stelle in der Buchhaltung. Was sonst zählt, zeigt der Artikel Hobbys im Lebenslauf.

Was gehört auf keinen Fall ins Motivationsschreiben?

Private Details, Kündigungsgründe und Kritik am aktuellen Arbeitgeber gehören nicht hinein. Rechtlich dürfen Arbeitgeber in der Schweiz ohnehin nur Daten bearbeiten, die deine Eignung für die Stelle betreffen oder für den Arbeitsvertrag nötig sind (Art. 328b OR). Was darüber hinausgeht, schadet eher, als dass es hilft.

❌ Das lässt du weg:

- Familie, Gesundheit, Religion und politische Ansichten
- Kündigungsgründe und Kritik an früheren Arbeitgebern
- Schwächen (dafür ist das Vorstellungsgespräch da)
- Lohnvorstellung, wenn sie nicht verlangt ist
- Ferienpläne und private Termine
- Übertreibungen oder falsche Angaben
- Mitleid oder Druck («Ich brauche diese Stelle dringend»)
- Unterschrift bei der digitalen Bewerbung

Dazu kommen Sätze, die nichts sagen, weil sie auf alle zutreffen: «Ich arbeite gerne im Team», «Ich bin motiviert», «Ich bin pünktlich», «Ich beherrsche MS Office». Fällt dir auf, wie austauschbar sie klingen? Genau deshalb streichst du sie oder ersetzt sie durch einen Beleg.

Gehört das rein? Die Entscheidungstabelle

Die häufigsten Zweifelsfälle auf einen Blick. Die Spalte «Bedingung» sagt dir, wann eine Angabe hineingehört. Steht dort nichts, ist die Antwort eindeutig.

Angabe Rein? Bedingung
Lohnvorstellung Bedingt Nur wenn in der Ausschreibung verlangt
Kündigungsfrist Bedingt Wenn gefragt oder ungewöhnlich lang
Eintrittstermin Bedingt Wenn gefragt oder du sofort verfügbar bist
Wunschpensum Bedingt Wenn es vom ausgeschriebenen Pensum abweicht
Referenzen Bedingt Wenn verlangt, Kontaktdaten in den Lebenslauf
Aufenthaltsbewilligung Bedingt Bei ausländischen Bewerbenden, falls nicht im Lebenslauf
Wo du die Stelle gefunden hast Bedingt Bei Empfehlung durch eine Person im Unternehmen
Lücken im Lebenslauf Bedingt Kurz, wenn sie direkt auffallen. Mehr unter Lücken im Lebenslauf
Hobbys Optional Nur mit Bezug zur Stelle
Beilagen-Vermerk Optional Bei Papierbewerbungen, digital meist überflüssig
Kündigungsgrund Nein  
Schwächen Nein  
Foto Nein Gehört in den Lebenslauf
Unterschrift Nein Bei digitalen Bewerbungen nicht nötig

Wie sieht ein vollständiges Motivationsschreiben aus?

Im folgenden Beispiel ist jedes Element nummeriert. Die Legende darunter zeigt, ob es Pflicht, bedingt oder optional ist. Der Brief umfasst mit Briefkopf rund 230 Wörter und passt gut auf eine A4-Seite. Bewerberin und Firmen sind erfunden.

✅ Beispiel mit markierten Elementen:

[1] Anna Muster
Bahnhofstrasse 15
8001 Zürich
079 123 45 67
anna.muster@email.ch

[2] Muster AG
Herr Thomas Weber
Leiter Marketing
Industriestrasse 25
8005 Zürich

[3] Zürich, 14.01.2026

[4] Bewerbung als Marketing Managerin Digital (Ref. 2026-MM-42)

[5] Sehr geehrter Herr Weber

[6] Ihr Ziel, bis 2028 die Hälfte des Umsatzes online zu erzielen, verlangt ein Marketing, das Daten und Kreativität verbindet. Genau daran arbeite ich seit fünf Jahren im Schweizer Onlinehandel, und genau das möchte ich als Marketing Managerin Digital bei Ihnen weiterführen.

[7] Bei der Beispiel Shop AG verantworte ich Kampagnen mit einem Jahresbudget von CHF 1.2 Millionen. Mit einer neuen Personalisierung im Newsletter haben wir die Kosten pro Neukunde um 28% gesenkt. Die Lancierung unserer Nachhaltigkeitslinie brachte 50'000 neue Newsletter-Abos in drei Monaten. Mit Marketing Automation in HubSpot und Salesforce arbeite ich täglich. Zuvor war ich zwei Jahre in einer Agentur für Detailhändler tätig und kenne deshalb auch die Sicht von Filialnetzen.

[8] An der Muster AG überzeugt mich, dass Sie Wachstum online mit Ihren 40 Filialen verbinden wollen, statt sie zu konkurrenzieren. Ihr Pilotprojekt mit Abholstationen in den Filialen zeigt, dass Sie diesen Weg konsequent gehen. Genau diese Verbindung von Laden und Shop möchte ich mitgestalten.

[9] Gerne zeige ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch, wie ich Ihr Team dabei unterstützen kann. Erste Ideen für die Personalisierung Ihres Kundenclubs bringe ich gerne mit. [10] Meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate, ich bin ab 01.05.2026 verfügbar.

[11] Freundliche Grüsse

Anna Muster
Nr. Element Status
1 Kontaktdaten Pflicht
2 Empfänger mit Ansprechperson Pflicht
3 Ort und Datum Pflicht
4 Betreff mit Referenznummer Pflicht
5 Persönliche Anrede Pflicht
6 Einleitung mit Bezug zum Unternehmen Pflicht
7 Belege zu den Kernanforderungen Pflicht
8 Unternehmensbezug Pflicht
9 Gesprächswunsch Pflicht
10 Kündigungsfrist und Eintritt Bedingt (hier verlangt)
11 Grussformel und Name Pflicht

Was fehlt bewusst? Die Lohnvorstellung, weil sie nicht verlangt war, die Unterschrift und der Beilagen-Vermerk, weil die Bewerbung digital verschickt wird. Wie du das passende Layout findest, zeigt der Beitrag Motivationsschreiben Vorlagen Schweiz. Länge, Ton und Branchenunterschiede erklärt der Guide Motivationsschreiben Schweiz.

Checkliste: Was gehört ins Motivationsschreiben?

Prüf dein Schreiben vor dem Versand gegen diese Liste. Jeder Punkt unter «Pflicht» muss erfüllt sein, die Punkte unter «Bedingt» nur, wenn die Bedingung zutrifft.

Pflicht:

Kontaktdaten und Empfänger mit Ansprechperson
Ort und aktuelles Datum
Betreff mit exakter Stellenbezeichnung
Persönliche Anrede mit Namen
Einleitung mit Bezug zur Stelle
Belege zu den Kernanforderungen
Unternehmensbezug
Schluss mit Gesprächswunsch
«Freundliche Grüsse» und dein Name

Bedingt:

Lohnvorstellung, wenn verlangt
Kündigungsfrist oder Eintrittstermin, wenn gefragt
Wunschpensum, wenn abweichend
Bewilligung, wenn nicht im Lebenslauf

Gestrichen:

Privates, Kündigungsgründe, Kritik am Arbeitgeber
Floskeln ohne Beleg
Nicht verlangte Lohnangaben
Unterschrift bei digitaler Bewerbung

Häufige Fragen zum Inhalt des Motivationsschreibens

Gehört die Lohnvorstellung ins Motivationsschreiben?

Nur wenn die Ausschreibung ausdrücklich danach fragt. Dann nennst du sie am Ende vor der Grussformel als Jahresbruttolohn in CHF, idealerweise als Bandbreite, etwa «CHF 95'000 bis 105'000». Ist nichts verlangt, lässt du sie weg und besprichst den Lohn erst im Vorstellungsgespräch.

Muss ich die Kündigungsfrist angeben?

Nur wenn die Ausschreibung nach dem Eintrittstermin fragt, wenn deine Frist ungewöhnlich lang ist oder wenn du sofort verfügbar bist. Ein Satz im Schluss genügt, zum Beispiel: «Meine Kündigungsfrist beträgt drei Monate.» Weitere Details klärst du im Gespräch.

Soll ich Hobbys im Motivationsschreiben erwähnen?

Nur wenn sie eine Anforderung der Stelle belegen, etwa die Vereinskasse bei einer Stelle in der Buchhaltung oder ein eigenes Fotoprojekt bei einer Stelle im Marketing. Allgemeine Hobbys wie Lesen oder Reisen gehören, wenn überhaupt, in den Lebenslauf.

Muss ich schreiben, wo ich die Stelle gefunden habe?

Nein, ausser es ist relevant. Eine Empfehlung durch eine Person im Unternehmen ist ein guter Einstieg: «Auf Empfehlung von Frau Huber aus Ihrem Controlling bewerbe ich mich…». Dass du die Stelle auf einem Jobportal gesehen hast, ist dagegen keine Information, die dich von anderen abhebt.

Braucht es einen Beilagen-Vermerk?

Bei digitalen Bewerbungen meist nicht. Die Empfängerin sieht die Anhänge in der E-Mail oder im Bewerbungsportal ohnehin. Der Vermerk stammt aus dem Papierbrief. Wichtiger ist, dass alle Dokumente als PDF mit klaren Dateinamen beiliegen und der Lebenslauf zum Design des Motivationsschreibens passt.

Weiterführende Ressourcen

Fazit: Weniger Zweifel, mehr Platz für Belege

Die Pflichtangaben im Motivationsschreiben sind schnell abgehakt. Schwierig sind die Grenzfälle, und dort hilft eine einfache Frage: Wurde es verlangt, oder belegt es eine Anforderung der Stelle? Wenn nicht, gehört es nicht hinein.

Jede Zeile, die du für Floskeln, Privates oder Überflüssiges sparst, steht für einen weiteren Beleg zur Verfügung. Und genau die entscheiden, ob du eingeladen wirst.

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